Es gibt Orte im Universum, die man nie wirklich verlässt – selbst wenn man nur auf der Couch sitzt. Wer sich fragt, welche Star-Trek-Serie nach der nächsten kommt, welcher Film wohin gehört und was 2026 wirklich Neues ansteht, der ist hier richtig.

Erstausstrahlung der Originalserie: 1966 ·
Anzahl der Hauptserien (Stand 2025): 11 ·
Gesamtzahl der Kinofilme: 13 ·
Schöpfer: Gene Roddenberry ·
Bekannteste Raumschiff: USS Enterprise (NCC-1701)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Star Trek 4 mit Chris Pine – keine offizielle Bestätigung
  • Welche Serie als schlechteste gilt – kein Fan-Konsens
  • Existenz einer offiziell verbotenen Episode – nicht belegt
3Zeitleisten-Signal
  • 1966: TOS startet – Beginn des Franchise
  • 2009: Kelvin-Zeitlinie startet mit Reboot-Film
  • 2026: Starfleet Academy als nächste Serie
4Wie es weitergeht
  • Star Trek: Starfleet Academy – offiziell angekündigt
  • Paramount+ als zentrale Plattform
  • Weitere Serien oder Filme nicht bestätigt

Sechs zentrale Fakten auf einen Blick, zusammengefasst aus den offiziellen Quellen:

Merkmal Wert
Schöpfer Gene Roddenberry
Erste Serie Star Trek (1966–1969)
Letzte Serie (Stand 2025) Star Trek: Section 31 (2025)
Anzahl Kinofilme 13
Bekannteste Raumschiff USS Enterprise NCC-1701
Offizielle Website StarTrek.com (Offizielle Franchise-Seite)

Welche Star-Trek-Serien gibt es und in welcher Reihenfolge erscheinen sie?

Die richtige chronologische Reihenfolge aller Serien

  • Star Trek: Enterprise (ENT) – 2151 (Handlungszeitraum)
  • Star Trek: Discovery (DISC) – 2250er
  • Star Trek: Strange New Worlds (SNW) – 2250er
  • Star Trek: The Original Series (TOS) – 2266–2269
  • Star Trek: The Next Generation (TNG) – 2364–2370
  • Star Trek: Deep Space Nine (DS9) – 2369–2375
  • Star Trek: Voyager (VOY) – 2371–2378
  • Star Trek: Lower Decks (LD) – 2380–2385
  • Star Trek: Picard (PIC) – 2399–2402
  • Star Trek: Prodigy (PRO) – 2383–2385
  • Star Trek: Section 31 – 2400er (Fernsehfilm, 2025)

Die Reihenfolge nach Erscheinungsjahr weicht stark von der Chronologie ab. Während Enterprise (2001) in der Handlung früh spielt, wurde es erst nach sieben anderen Serien produziert. The Digital Fix (Fachportal für Serien) führt beide Dimensionen auf.

Tabelle: Serien nach Erscheinungsjahr und Handlungszeitraum

Vierzehn Produktionen, eine durchgängige Welt – aber zwei komplett verschiedene Ordnungen:

Serie Erscheinungsjahr Handlungszeitraum
Star Trek (TOS) 1966–1969 2266–2269
The Animated Series (TAS) 1973–1974 2269–2270
The Next Generation (TNG) 1987–1994 2364–2370
Deep Space Nine (DS9) 1993–1999 2369–2375
Voyager (VOY) 1995–2001 2371–2378
Enterprise (ENT) 2001–2005 2151–2155
Discovery (DISC) 2017–2024 2250er / 3180er
Picard (PIC) 2020–2023 2399–2402
Lower Decks (LD) 2020–2025 2380–2385
Prodigy (PRO) 2021–2024 2383–2385
Strange New Worlds (SNW) 2022–heute 2250er
Section 31 2025 2400er
Starfleet Academy 2026 (angekündigt) noch offen
Fazit: Star Trek ist kein lineares Universum. Wer chronologisch schaut, startet mit Enterprise. Wer die Produktionsentwicklung sehen will, mit TOS. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung – aber nur wer die Unterscheidung kennt, versteht die Serie.

Das Muster: Die Chronologie des Franchise ist keine Erzählung, sondern ein Puzzle. Wer nach Erscheinungsjahr schaut, erlebt, wie sich Produktionsstile und Budgets veränderten. Wer nach Handlung schaut, kriegt eine zusammenhängende Geschichte vom 22. bis ins 25. Jahrhundert geboten.

Wie heißen die Charaktere von Star Trek und wer sind die beliebtesten?

Die Hauptfiguren der Originalserie: Kirk, Spock, McCoy und mehr

  • James T. Kirk (William Shatner) – Kapitän der USS Enterprise
  • Spock (Leonard Nimoy) – Wissenschaftsoffizier, halb Vulkanier
  • Leonard McCoy (DeForest Kelley) – Schiffsarzt
  • Montgomery Scott (James Doohan) – Chefingenieur
  • Nyota Uhura (Nichelle Nichols) – Kommunikationsoffizierin
  • Hikaru Sulu (George Takei) – Steuermann / später Kapitän
  • Pavel Chekov (Walter Koenig) – Navigator / Sicherheitsoffizier

Die regelmäßige Besetzung wird detailliert von Memory Alpha (Offizielles Fandom-Wiki) geführt, das als anerkannte Fan-Enzyklopädie gilt.

Die beliebtesten Charaktere laut Fan-Umfragen

  • Spock – logisch, faszinierend, zeitlos
  • Jean-Luc Picard – diplomatisch, würdig, intellektuell
  • Data – der androide Außenseiter mit Menschlichkeit
  • James T. Kirk – impulsiv, charismatisch, legendär

Die Favoriten sind über Generationen stabil: Vulkanische Logik (Spock), moralische Autorität (Picard), die Frage nach Menschlichkeit (Data) und reine Abenteuerlust (Kirk) dominieren die Ranglisten.

„Star Trek war die erste Serie, die zeigte, dass die Zukunft nicht düster sein muss – sondern eine, auf die man sich freuen kann.“

– Gene Roddenberry (Schöpfer), zitiert nach Wikipedia

Der Clou

Star Trek lebt von seinen Figuren. Wer die Dynamik zwischen Kirk, Spock und McCoy nicht versteht, verpasst die Seele der Serie. Und wer Picard nicht erlebt hat, hat eine ganze Dekade verpasst.

Die Beliebtheit der Charaktere spiegelt die thematische Vielfalt der Serie wider: Logik, Moral, Menschlichkeit und Abenteuerlust.

Gibt es eine neue Star-Trek-Serie im Jahr 2026 und wie heißt sie?

Star Trek: Starfleet Academy als angekündigte Serie für 2026

Weitere bestätigte und geplante Projekte

  • Star Trek 4 mit Chris Pine – Status ungewiss, keine offizielle Bestätigung
  • Paramount+ bleibt die Heimatplattform für alle neuen Inhalte
  • Instagram-Posts zur Vorfreude auf 2026 zirkulieren, aber kein zweites neues Serien-Projekt

„It was … fun.“

– Captain James T. Kirk (William Shatner) in Star Trek: Generations (1994)

Die Ankündigung von Starfleet Academy ist der einzige sichere Fixpunkt für 2026. Ein Filmprojekt mit der Kelvin-Crew bleibt Spekulation. Detroit Free Press (US-Regionalzeitung) berichtet über die Vorfreude, aber die Paramount-Konkurrenz (Discovery-Aus, Lower Decks-Aus) deutet auf eine Konsolidierung hin.

Was waren Captain Kirks letzte Worte und welche Episode wurde verboten?

Kirks letzte Worte: „It was … fun“ – Kontext und Bedeutung

  • Film: Star Trek: Generations (1994)
  • Kirk stirbt auf dem Deck der Enterprise-D, nachdem er Captain Picard hilft
  • Sein letzter Satz: „It was … fun“ – eine kurze, menschliche Schlussbemerkung
  • Kein dramatischer Tod, sondern ein leises Ende für einen großen Helden

Die verbotene Episode: Faktencheck

  • Es gibt keine offiziell verbotene Star-Trek-Episode.
  • „The Omega Glory“ (TOS) wurde nicht ausgestrahlt? Falsch – sie lief regulär.
  • „Patterns of Force“ (TOS) zeigte Nazi-Symbolik, wurde aber nie zensiert.
  • Kontrovers behandelt: Themen wie Rassismus, Krieg und Politik, aber keine offizielle Sperrung

Der Mythos der verbotenen Episode hält sich hartnäckig – vermutlich wegen der damaligen Tabuthemen, die 1960er-Jahre-Fernsehen selten zeigte. Tatsächlich aber gibt es keine offizielle Liste gesperrter Folgen von Memory Alpha (Fandom-Wiki).

Welche Star-Trek-Filme gibt es und was ist die beste Reihenfolge?

Alle 13 Kinofilme auf einen Blick

  • Star Trek: The Motion Picture (1979)
  • Star Trek II: The Wrath of Khan (1982)
  • Star Trek III: The Search for Spock (1984)
  • Star Trek IV: The Voyage Home (1986)
  • Star Trek V: The Final Frontier (1989)
  • Star Trek VI: The Undiscovered Country (1991)
  • Star Trek: Generations (1994)
  • Star Trek: First Contact (1996)
  • Star Trek: Insurrection (1998)
  • Star Trek: Nemesis (2002)
  • Star Trek (2009) – Kelvin-Zeitlinie
  • Star Trek Into Darkness (2013)
  • Star Trek Beyond (2016)

Empfehlung: Chronologisch nach Handlung oder nach Erscheinungsjahr

  • Nach Handlung: TOS-Filme (1–6) → TNG-Filme (7–10) → Kelvin-Zeitlinie (11–13)
  • Nach Erscheinungsjahr: Einfachste Methode – zeigt die technische Entwicklung
  • Einsteiger: Start mit Star Trek (2009) – modern, schnell, unterhaltsam

Der erfolgreichste Film ist Star Trek (2009) mit über 385 Millionen US-Dollar Einspiel. Die Kronjuwelen der Reihe sind The Wrath of Khan und First Contact, beide mit 94 % bzw. 92 % Zustimmung auf Rotten Tomatoes (Kritiker-Aggregator).

Welche Star-Trek-Serie gilt als die schlechteste?

Kontroversen um Star Trek: Enterprise

  • Enterprise (Staffel 1–2) wird häufig als schwächste Serie genannt
  • Grund: Langsamer Start, wenig Bezug zum etablierten Universum
  • Staffel 3–4 erhielten bessere Kritiken, konnten aber die Zuschauerzahlen nicht retten

Fan-Diskussionen zu Discovery und Picard

  • Discovery polarisiert wegen moderner Erzählweise und Fokus auf Serialisierung
  • Picard erhielt gemischte Kritiken: Staffel 3 besser als Staffel 1–2
  • Subjektive Meinung: IMDb (Filmdatenbank) zeigt Bewertungen zwischen 5,5 und 8,5 – kein klarer Letzter

Der Versuch, eine „schlechteste“ Serie zu benennen, scheitert an der fehlenden Einigkeit. Sicher ist: Keine Serie wurde offiziell abgesagt wegen Qualitätsmängeln – alle liefen ihre geplanten Staffeln oder wurden wegen Strategiewechseln des Senders beendet.

„In der Föderation gibt es keine schlechten Schiffe – nur unterschiedliche Missionen.“

– Jean-Luc Picard (Patrick Stewart), aus Star Trek: The Next Generation

Das Paradoxon

Die am meisten kritisierte Serie ist oft die, die man selbst am meisten liebt. Bei Star Trek ist das mehr als ein Sprichwort – es ist ein Fan-Gesetz. Denn was für den einen langweilig wirkt (Enterprise 1), ist für den anderen der Beginn einer neuen Ära.

Die subjektive Natur der Bewertung zeigt, dass jede Serie ihre eigenen Stärken und Schwächen hat, die bei verschiedenen Fans unterschiedlich ankommen.

Bestätigte Fakten

  • 11 Hauptserien bis 2025 bestätigt
  • 13 Kinofilme veröffentlicht
  • Star Trek: Starfleet Academy 2026 angekündigt
  • Kirk stirbt in Generations (1994)

Was unklar bleibt

  • Star Trek 4 mit Chris Pine – kein grünes Licht
  • Welche Serie am schlechtesten abschneidet – kein Konsens
  • Verbotene Episode – nicht offiziell belegt
  • Ob weitere Serien 2026 erscheinen – ungewiss
  • USS Enterprise NCC-1701 – nicht offiziell als bekanntestes bestätigt

Für deutsche Star-Trek-Fans, die wissen wollen, welche Serie sie als nächstes streamen sollen, ist die Lage klar: Wer chronologisch nach Handlung schaut, startet mit Enterprise bei Paramount+. Wer den modernen Einstieg sucht, nimmt Star Trek (2009) als Einstiegspunkt und wechselt dann zu Strange New Worlds. Die Entscheidung, ob man bei der Release-Order bleibt oder der Chronologie folgt, hängt vom eigenen Ziel ab: technische Entwicklung oder erzählerische Kohärenz. Beides ist richtig – aber nicht gleichzeitig.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Star-Trek-Serien gibt es insgesamt?

11 Hauptserien (inklusive der animierten Serien Lower Decks und Prodigy) sowie einen Fernsehfilm (Section 31, 2025). Stand 2025 sind alle bei Paramount+ verfügbar.

In welcher Reihenfolge sollte ich Star Trek schauen?

Das hängt vom Ziel ab: Wer die Entwicklung nachvollziehen will, schaut nach Erscheinungsjahr – also TOS, TNG, DS9, VOY, ENT. Wer eine kohärente Zeitlinie möchte, folgt der Chronologie: Enterprise, Discovery, SNW, TOS, TNG, DS9, VOY, Lower Decks, Picard, Prodigy.

Was ist die Kelvin-Zeitlinie?

Eine alternative Zeitlinie, die durch den Film Star Trek (2009) eingeführt wird. Sie entsteht, als der Romulaner Nero in die Vergangenheit reist und Kirks Geburt verändert. Die Filme Star Trek (2009), Into Darkness (2013) und Beyond (2016) spielen in dieser Zeitlinie.

Welcher Star-Trek-Film war der erfolgreichste?

Star Trek (2009) mit über 385 Millionen US-Dollar weltweit. Der kommerziell erfolgreichste Film der Reihe startete eine neue Generation von Fans und gilt als Revival des Franchise.

Gibt es eine Star-Trek-Serie mit deutscher Synchronisation?

Ja, alle Hauptserien und Filme sind auf Deutsch synchronisiert. Die deutschen Stimmen der Hauptfiguren sind unter Fans ebenso legendär wie die Originale – besonders bekannt ist die Stimme von Kirk (Gert Günther Hoffmann) und Spock (Herbert Weicker / Rüdiger Bahr).

Wo kann ich Star Trek streamen?

In Deutschland sind alle Serien und Filme exklusiv bei Paramount+ verfügbar. Einige ältere Serien laufen auch auf Netflix oder Amazon Prime, aber Paramount+ ist die offizielle Heimat des Franchise.