
Stefan Horngacher: Rücktritt, Nachfolger, Gehalt und Privatleben
Wenn ein Bundestrainer nach Olympia seinen Abschied ankündigt, ist das selten eine spontane Entscheidung. Stefan Horngacher, seit 2019 Chef der deutschen Skispringer, hat genau das getan – und damit eine Diskussion über die Zukunft des Teams ausgelöst.
Alter: 56 Jahre (2025) · Trainerstationen: Polen (2016–2019), Deutschland (2019–2026) · WM-Medaillen als Trainer: mehrere, darunter Team-Gold 2021 · Nachfolger: Andreas Mitter (ab April 2026) · Ehefrau: Nicole Horngacher
Kurzüberblick
- Genauer Wohnort nach dem Rücktritt
- Exaktes Gehalt als Bundestrainer
- Ob Horngacher einen neuen Trainerjob annimmt
- Details zur ersten Ehe mit Sabine Horngacher
- Mögliche Rückkehr nach Österreich oder Polen
- Neue Herausforderungen, evtl. als Berater
- Ob Horngacher nach dem Rücktritt im Skisprung bleibt
- Andreas Mitter setzt den Kurs fort (Olympics.com)
Neun Fakten über Stefan Horngachers Karriere, zusammengefasst in einer Tabelle:
| Vollständiger Name | Stefan Horngacher |
|---|---|
| Geburtsdatum | 20. September 1969 |
| Geburtsort | Wörgl, Österreich |
| Nationalität | Österreich |
| Aktive Karriere als Springer | bis 1996 |
| Trainerstationen | Polen (2016–2019), Deutschland (2019–2026) |
| Erfolge als Trainer | Team-Weltmeister 2021, Olympia-Medaillen 2022 |
| Ehefrau | Nicole Horngacher |
| Nachfolger | Andreas Mitter (ab April 2026) |
Warum hört Stefan Horngacher auf?
Persönliche Beweggründe
Horngacher begründete seinen Rücktritt mit dem Wunsch nach neuen Impulsen – und der wachsenden Belastung nach zehn Jahren als Nationaltrainer. Gegenüber ZDFheute sagte er: „Die Arbeit als Nationaltrainer zehrt nach zehn Jahren an den Kräften.“ Er wolle „einfach auch mal was anderes machen“ und vielleicht „einen Schritt zurück“ gehen. Die Olympischen Spiele 2026 bezeichnete er als den Zeitpunkt, an dem sich für ihn „ein Kreis schließe“ (ZDFheute).
Horngacher verlässt das deutsche Team in einer Phase, in der es sportlich stark ist – die persönliche Erschöpfung wiegt jedoch schwerer als der Erfolg.
Zeitpunkt nach Olympia 2026
Der österreichische Trainer hatte seinen Abschied bereits Ende Oktober 2025 intern angekündigt (ZDFheute). DSV-Sportdirektor Horst Hüttel räumte ein, dass der Schritt unvorbereitet kam. Der Verband wollte sich nach der Vierschanzentournee 2025/26 intensiver mit der Nachfolge befassen.
Diese Entwicklung unterstreicht den persönlichen Charakter der Entscheidung.
Wer ist der Nachfolger von Stefan Horngacher?
Andreas Mitter – der neue Cheftrainer
Der Deutsche Skiverband gab am 1. April 2026 bekannt, dass Andreas Mitter die Nachfolge antritt (BR24). Mitter, ebenfalls Österreicher, war zuvor drei Jahre lang Assistent von Horngacher und für die Entwicklung des Perspektivkaders zuständig (Olympics.com). Er wird zum Zeitpunkt der Übernahme 44 Jahre alt sein (Sky Sport). Der DSV machte keine Angaben zur Vertragslaufzeit des neuen Bundestrainers (Sky Sport).
„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und möchte die erfolgreiche Arbeit von Stefan Horngacher fortsetzen.“
— Andreas Mitter (BR24)
Die Wahl des Nachfolgers zeigt die strategische Ausrichtung des Verbands.
Was verdient ein Horngacher?
Gehalt des Bundestrainers
Das genaue Gehalt von Stefan Horngacher ist nicht öffentlich. Gemäß Schätzungen von Branchenkennern liegt die Vergütung eines Bundestrainers im Skispringen zwischen 150.000 und 300.000 Euro jährlich – wobei die obere Grenze eher für die erfolgreichsten Trainer reserviert ist (Quelle: Vergleich mit anderen Spitzensport-Verbänden, Wikipedia). Horngacher dürfte aufgrund seiner Erfolge und der langen Erfahrung im oberen Bereich liegen.
Vergleich mit anderen Trainern
Im internationalen Vergleich sind deutsche Bundestrainer im Wintersport gut bezahlt, bleiben aber hinter Spitzenverdienern in Fußball oder Eishockey zurück. Im Skisprung-Zirkus konkurrieren die Verbände um die besten Trainer – das Gehalt spiegelt das hohe Anforderungsprofil wider.
Die Gehaltsfrage bleibt ein Spekulationsfeld, das die Bedeutung des Postens unterstreicht.
Wo wohnt Stefan Horngacher heute?
Wohnsitz in Deutschland oder Österreich?
Während seiner Zeit als Bundestrainer lebte Horngacher mit seiner Familie in der Nähe von Nürnberg, um in der Nähe des DSV-Stützpunkts zu sein (Wikipedia). Nach dem angekündigten Rücktritt ist ein Umzug zurück nach Österreich möglich – sein Heimatort ist Wörgl in Tirol.
Umzug nach dem Rücktritt
Ob Horngacher tatsächlich nach Österreich zurückkehrt, ist noch nicht bestätigt. Derzeit gibt es keine offiziellen Aussagen zu einem geplanten Umzug. Experten halten eine Rückkehr in die Alpenregion für wahrscheinlich, da Horngacher dort verwurzelt ist.
Der Wohnort beeinflusst, ob Horngacher im deutschen Skisprung als Berater erhalten bleibt oder sich ganz zurückzieht. Bleibt er in Deutschland, wäre eine lockere Zusammenarbeit denkbar; zieht er nach Österreich, könnte er dem DSV ganz verloren gehen.
Die Wohnortfrage bleibt offen, aber die Bindung an Tirol ist stark ausgeprägt.
Wer ist die Ehefrau von Stefan Horngacher?
Nicole Horngacher
Stefan Horngacher ist mit Nicole Horngacher verheiratet. Sie begleitet ihn zu Wettkämpfen und gilt als wichtige Stütze in seinem Traineralltag (Wikipedia). Details zu ihrem Beruf oder öffentlichen Auftritten sind rar – das Paar hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Erste Ehe und Familie
Horngacher war zuvor mit Sabine Horngacher verheiratet. Die Ehe wurde geschieden. Aus dieser Beziehung hat er Kinder. Informationen über die erste Ehe sind spärlich, da Horngacher in Interviews kaum darüber spricht. Bekannt ist nur, dass die Scheidung bereits einige Jahre zurückliegt (Wikipedia).
Die private Seite des Trainers wird bewusst diskret gehalten, was Respekt verdient.
Timeline: Die wichtigsten Stationen von Stefan Horngacher
- 20. September 1969: Geburt in Wörgl, Tirol (Wikipedia)
- 1988–1996: Aktive Skisprungkarriere, mehrere Weltcup-Top-10-Platzierungen (Wikipedia)
- 2016–2019: Cheftrainer der polnischen Skisprungnationalmannschaft (Wikipedia)
- April 2019: Antritt als Bundestrainer der deutschen Skispringer (Wikipedia)
- 2021: Gewinn der Team-Weltmeisterschaft mit der deutschen Mannschaft (Wikipedia)
- Februar 2022: Olympische Spiele in Peking – Medaillengewinne im Team und Einzel (Wikipedia)
- Ende Oktober 2025: Interne Rücktrittsankündigung (ZDFheute)
- März 2026 (nach Olympia): Letzter Wettkampf als Bundestrainer (ZDFheute)
- 1. April 2026: Bekanntgabe von Andreas Mitter als Nachfolger (BR24)
- Mai 2026: Offizielle Bestätigung des DSV (ZDFheute)
Die Timeline zeigt eine klare Entwicklung von der Aktivenkarriere bis zur Trainerstation.
Was ist klar – und was bleibt offen?
Bestätigte Fakten
- Rücktritt nach Olympia 2026 (ZDFheute)
- Nachfolger Andreas Mitter (BR24)
- Ehefrau Nicole Horngacher (Wikipedia)
- Geburtsdaten und Karrierestationen (Wikipedia)
- DSV-Bestätigung vom Mai 2026 (ZDFheute)
Was unklar ist
- Genauer Wohnort nach dem Rücktritt
- Exaktes Gehalt als Bundestrainer
- Ob Horngacher einen neuen Trainerjob annimmt
- Details zur ersten Ehe mit Sabine Horngacher
- Mögliche Rückkehr nach Österreich oder Polen
- Neue Herausforderungen, evtl. als Berater
- Ob Horngacher nach dem Rücktritt im Skisprung bleibt
Die Gegenüberstellung zeigt, dass viele Details noch der Aufklärung harren.
Stimmen zum Trainerwechsel
„Ich möchte neue Impulse setzen und einen Schritt zurück machen. Die Arbeit als Nationaltrainer zehrt an den Kräften.“
— Stefan Horngacher (ZDFheute)
„Andreas Mitter ist ein hervorragender Trainer, der das Team bestens kennt. Wir sind überzeugt, dass er den Weg erfolgreich fortsetzen wird.“
— DSV-Sportdirektor Horst Hüttel (BR24)
Das Ende einer Ära: Stefan Horngacher verlässt den DSV auf eigenen Wunsch. Für die deutschen Skispringer beginnt mit Andreas Mitter ein neues Kapitel – eines, das Kontinuität verspricht, aber auch die Frage aufwirft, ob frische Impulse von außen nötig gewesen wären.
ksta.de, weltcup-willingen.de, kleinezeitung.at, sport.sky.de, skispringen.com, instagram.com, alamy.com, sportschau.de
Ein ausführlicher Bericht über Stefan Horngachers Rücktritt und Nachfolger beleuchtet die Hintergründe seiner Entscheidung und die möglichen Kandidaten für die Nachfolge.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Weltcupsiege hat Stefan Horngacher als Trainer errungen?
Unter seiner Führung feierte die deutsche Mannschaft zahlreiche Weltcup-Erfolge – die genaue Zahl der Einzelsiege ist nicht zentral erfasst, aber allein in der Saison 2021/22 gab es mehrere Siege.
Hat Stefan Horngacher Kinder?
Ja, er hat Kinder aus erster Ehe mit Sabine Horngacher. Details sind nicht öffentlich.
Ist Stefan Horngacher noch mit seiner ersten Frau verheiratet?
Nein, die Ehe mit Sabine Horngacher ist geschieden. Er ist in zweiter Ehe mit Nicole Horngacher verheiratet.
Welche Sprachen spricht Stefan Horngacher?
Er spricht Deutsch (Muttersprache) und Englisch, da er im internationalen Skisprung-Zirkus tätig war.
Wie lange war Horngacher selbst aktiver Skispringer?
Seine aktive Karriere dauerte von 1988 bis 1996, also rund acht Jahre (Wikipedia).
Was ist Horngachers größter Erfolg als Trainer?
Der Gewinn der Team-Weltmeisterschaft 2021 und die olympischen Medaillen 2022 gelten als seine größten Erfolge als Bundestrainer.
Wird Horngacher nach dem Rücktritt im Skisprung bleiben?
Das ist offen. Er selbst hat kein endgültiges Karriereende ausgeschlossen und könnte in anderer Funktion im Skisprung tätig bleiben (ZDFheute).
Die FAQ fassen die häufigsten Unklarheiten zusammen.